Hallo zusammen,
Ich habe Daten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vorliegen. Die Daten wurden im Koordinatensystem "Germany, Zone 3" übersendet. Diese Daten wurden mittels dem Werkzeuge ASCII zu Raster in Arc-Map eingelesen und eine Klassifizierung der Einzelwerte vorgenommen (Windhäufigkeiten). Das Ausgabeformat wurde nicht spezifiziert, so dass ein GRID vorliegt.
Nun ist es jedoch notwendig, dass dieses Raster in ein neues Koordinatensystem überführt wird (ETRS 89 UTM Zone 32 N). Hierfür war es geplant, die Daten in ein neues Projekt einzulesen. Über die Layereigenschaften wäre an dieser Stelle ETRS als Koordinatenbezugssystem eingestellt worden und über den Reiter Transformation sollte eingestellt werden, dass vom Koordinatensystem Germany, Zone 2 in ETRS UTM 32 N eine Transformation vorgenommen werden sollte.
Die Einstellung des Ausgangskoordinatensystems ist an dieser Stelle jedoch nicht notwendig/möglich, da kein entsprechendes Ausgangskoordinatensystem angewählt werden kann. Daher meine Frage, ob dieses Vorgehen, welches angedacht ist, grundsätzlich zu einfach ist und ob es einen besseren eleganten Weg zur Lösung des Problems gibt.
Z.B. die eingelesen Winddaten als TIF-Datei abspeichern (ASCII zu Raster --> Winddaten.tif). Und diese TIF-Datei über das Werkzeug "Projektion Rasterformat" transformieren.
Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.
Ich habe Daten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vorliegen. Die Daten wurden im Koordinatensystem "Germany, Zone 3" übersendet. Diese Daten wurden mittels dem Werkzeuge ASCII zu Raster in Arc-Map eingelesen und eine Klassifizierung der Einzelwerte vorgenommen (Windhäufigkeiten). Das Ausgabeformat wurde nicht spezifiziert, so dass ein GRID vorliegt.
Nun ist es jedoch notwendig, dass dieses Raster in ein neues Koordinatensystem überführt wird (ETRS 89 UTM Zone 32 N). Hierfür war es geplant, die Daten in ein neues Projekt einzulesen. Über die Layereigenschaften wäre an dieser Stelle ETRS als Koordinatenbezugssystem eingestellt worden und über den Reiter Transformation sollte eingestellt werden, dass vom Koordinatensystem Germany, Zone 2 in ETRS UTM 32 N eine Transformation vorgenommen werden sollte.
Die Einstellung des Ausgangskoordinatensystems ist an dieser Stelle jedoch nicht notwendig/möglich, da kein entsprechendes Ausgangskoordinatensystem angewählt werden kann. Daher meine Frage, ob dieses Vorgehen, welches angedacht ist, grundsätzlich zu einfach ist und ob es einen besseren eleganten Weg zur Lösung des Problems gibt.
Z.B. die eingelesen Winddaten als TIF-Datei abspeichern (ASCII zu Raster --> Winddaten.tif). Und diese TIF-Datei über das Werkzeug "Projektion Rasterformat" transformieren.
Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.
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Gespeichert von Maxilla am Do., 08.12.2011 - 12:37
PermalinkGespeichert von Wiegehtdas am Mo., 12.12.2011 - 09:01
Permalinkvielen Dank für die Rückmeldung.
Noch eine kurze Erläuterung. Ich bin bisher folgendermaßen vorgegangen.
1. Ein neues Projekt angelegt. Definition des Koordinatensystems über die Layereigenschaften (Germany Zone 3).
2. In das Projekt die Daten vom DWD eingelesen. Das Importergebnis (Grid) sollte nun im Koordinatensystem Germany Zone 3 lagerichtig dargestellt werden, oder?
3. Dann wollte ich ein neues Projekt anlegen (Koordinatensystem ETRS) und das erstellte Grid über die Layereigenschaften automatisch (on the fly) projizieren (GK3 zu ETRS). Leider kann ich in dem Reiter der Layereigenschaften nicht das Ausgangskoordinatensystem GK3 einstellen.
4. Als Lösungsansatz seh ich folgende Möglichkeit. Die Daten vom DWD neu einlesen und als Ausgabeformat "Winddaten.TIF" festlegen. Diese Datei dann über Rastertransformation im Katalog von GK3 in ETRS projizieren lassen. Das werd ich mal austesten und mich dann melden.
Gespeichert von Maxilla am Mo., 12.12.2011 - 11:06
Permalinkzu 3: Nur wenn du den Grids über das Tool "Projektion definieren" (ArcToolbox - Data Management - Projektionen und Transformationen) das Ausgangs-Koordinatensystem Germany Zone 3 zugewiesen hast, kann ArcMap sie in deinem Projekt on-the-fly nach ETRS projizieren. Beim Laden musst du dann zusätzlich den Datumsübergang DHDN_to_ETRS_2 auswählen. Daher ist es eventuell günstiger, die Grids physisch umzuprojizieren (ArcToolbox "Raster projizieren").
zu 4: Der Umweg über TIF ergibt für mich keinen Sinn, du kannst genausogut die Grids transformieren.